GÄSTEBUCH
Einträge aus dem Jahr 2008
 
   
am 15.12.2008 um 16.47 Uhr
schrieb Richard Hubertus:
 
Eine brilliante und sehr umfangreiche Arbeit. Wenn auch vieles der Anlagen zu gewissenhaft abgeräumt wurde, so gibt es immer noch diese Fotos.

Schade ist nur, daß der Standort von den heutigen Fotos oft nicht ganz zum alten Bild passt. Es war sicher nicht immer möglich genau dort hinzukommen, aber oft hätten einige kleine Schritte links oder rechts bzw. passender Bildausschnitt zu einem optimalen Ergebnis geführt. Dennoch:

Sehr interessant Seite und tolle Bilder.
 

am 29.11.2008 um 22.10 Uhr
schrieb Eger ,Manfred:
 
Grenzbilder !

Das Bild auf Posseck / Vogtland ,nicht Possek ,zeigt das ehem Rittergut,was zu DDR Zeiten Sitz der Gemeindeverwaltung war. Daß es auch als "Wirtshaus " fungierte,war z.Bsp. am Tage der Grenzöffnung am 21.12.89 Tatsache,für viele Vogtländer und Oberfranken ein unvergesslicher Tag. Die Grenzbilder von der B2 sind nicht Hirschberg,sondern Töpen in Ofr. zuzuordnen,dort war der Tannbach die Zonengrenze !

Frdl. Grüße M. Eger
 

am 28.11.2008 um 15.13 Uhr
schrieb Wolfgang Stadler:
 
Sehr geehrter Hr.Ritter!

ich las ( verschlang) kürzlich das Buch "Der Turm"v.Uwe Tellkamp(Dt.Buchpreis 2008)-spielt in der untergehenden DDR(Dresden) bis zur Wende.Daraufhin stöberte ich im Web und stiess auf Ihre tollen Grenzbilder.Bin fasziniert und- auch als Österreicher ( 56 Jahre) froh- dass es diese Dokumente gibt.Hab auch in den 1980er Jahren öfter von West nach Ost geschaut(Mödlareuth, Trappstadt, Werratal-Wahlhausen,Zicherie, Wittingen,Elbtal(Schnackenburg)-Ratzeburger See, Priwall)

Als Nichtdeutscher taten mir vor allem immer die Menschen leid, die "drüben" leben mußten-hinter all den Sperren.Ein DDR-Bürger sagte 1984 in Varna (Bulgarien) zu mir:Auch ich möchte einmal Rom und Paris sehen.....Gott sei Dank ist das längst auch für alle Bürger des ehem.Ostblocks möglich !
 

am 18.11.2008 um 18.37 Uhr
schrieb Katrin :
 
Ich bin froh das ich meinen Kindern erzählen kann das ich noch in der Schule gelernt habe, das wir "ein Deutschland"nicht mehr mitmachen werde. Und jetzt kann ich meinen Kindern erzählen,das ich, auch bin ich nicht in Deutschland geblieben bin und auch kein deutscher Staatsbürger mehr bin, vor freude geheult habe als ich den Fall der Mauer im fehrnsehen sah.
 

am 18.11.2008 um 18.31 Uhr
schrieb Katrin Prey:
 
Hallo Herr Ritter,ich weiß nicht ob Sie sich uns noch erinnern, aber der Name kommt Ihnen bestimmt bekannt voor. Auch haben wir damals ein paar mal das Haus in Ihrem Garten gemietet.

Ich lebe seit 26 Jahren in Holland und habe meinen Kindern (zum Glück)die interesse für die Geschichte von dem geteilten Deutschland mitgeben können.Die Brücke in Dömitz, Sonnntag Nachmittag mit Vati und Mutti im Käfer hinfahren, ein Eis essen und nach "drüben"kucken. Die story habe ich, glaube ich, schon an alle Menschen erzáhlt die ich kenne. Und jetzt, hat lange gedauert bis ich drauf kam das sie al die Jahre Photos gemacht haben, kann ich die Brücke auch zeigen. Grüssen Sie Ihre Frau, die kennt us bestimmt auch noch. Gr. Katrin
 

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am 07.11.2008 um 18.08 Uhr
schrieb Dr. Wilfried Rhau:
 
Lieber Herr Ritter! Wir kennen uns ja, und heute haben Sie Ihren Vortrag bei Schamuhn. Deshalb habe ich noch einmal in Ihrem Archiv gestöbert. So oft ich Richtung Osten fahre, fahre ich mental noch immer in die DDR, täglich seit über einem Jahr mit dem Auto von Lauenburg nach Boizenburg oder mit der Bahn zwischen Büchen und Schwanheide. Ich kann diese Zeit nicht verdrängen, die Grenze ist auch heute noch in meinem Kopf, wenn ich sie passiere. Weiterhin viel Resonanz mit Ihrem Material. Der damals 1989 und später geborenen Jugend kann man sonst kaum noch vermitteln, was wann und wie und wo war. Alles Gute!!!
 

am 28.10.2008 um 14.59 Uhr
schrieb Markus Knorr:
 
Ich bin beeindruckt von Ihrer Bilddokumentation. Ihre Fotos haben mich teilweise erschüttert und an meine Besuchsreisen in die DDR erinnert.

Hoffentlich werden noch viele Internet-Benutzer diese Bilder sehen, auch diejenigen, die die DDR heute schönreden wollen.

Vielen Dank!
 

am 24.08.2008 um 17.23 Uhr
schrieb Dr. Wolfgang Welsch:
 
Diese Website hat sich den dankenswerten Ruf erworben, die eindrucksvollsten Bilder einer der schlimmsten Grenzen zu zeigen, die jemals willkürlich durch Deutschland gezogen wurden: Die „Staatsgrenze“ der DDR. Der SED-Staat schuf damit ein Bauwerk, das vor allem mit der Berliner Mauer die abstoßende Unmenschlichkeit und Grausamkeit des „gewöhnlichen Sozialismus“ im politischen Biotop der „Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands“ einmal mehr und höchst eindrucksvoll unter Beweis stellt. An ihr wurden Menschen, Deutsche, allen Alters und Geschlechts von Deutschen erschossen, nur weil sie dem geistigen und materiellen Armutsparadies „DDR“ entfliehen und in Freiheit leben wollten, ein Zustand, der heutzutage allen selbstverständlich erscheint, es aber nicht ist.

Selbst deren Nachfolgepartei „Die Linke“ gesteht heute ein: "Die Schüsse an der Mauer auf eigene Bürgerinnen und Bürger, die ihren Staat verlassen wollten, stellen eine Verletzung elementarer Menschenrechte dar und sind durch nichts zu rechtfertigen."

Mit Bildern, die teilweise unter persönlicher Gefahr entstanden, an dieses monströse Bauwerks zu erinnern, ist das Verdienst dieser Seite, die zugleich Verpflichtung an die Nachgeborenen ist: Wer in der Demokratie schläft, kann in der Diktatur aufwachen.

Dr. Wolfgang Welsch

Soziologe, Autor, Publizist,

Autor von "Ich war Staatsfeind Nr.1"
 

am 17.08.2008 um 12.21 Uhr
schrieb Sascha Knackert:
 
Guten Tag und viele Grüße aus Velbert.

Mein Name ist Sascha Knackert, bin 33 Jahre alt und komme aus Velbert. Mein Interesse und die Neugier an der Fotografie hat mich vor einiger Zeit auf Ihre Webseite verschlagen. Ich möchte Ihnen auf diesem Wege sehr herzlich danken, dass Sie eine so aufregende und interessante Seite ins Netz gestellt haben. Ich bin wie gefesselt und muss aufgrund der Fülle an (tollen) Bildern fast täglich nachschauen. Ich finde es einfach toll, wie Sie die Grenze Illustrieren. Keine Frage, ich bin froh, dass es die deutsch-deutsche Grenze nicht mehr gibt. Ich selbst habe als Kind am Priwall mit meinen Eltern gestanden und in den "Osten" geschaut. Klar als 10 jähriges Kind fehlt einem womöglich die Vorstellung und Bedeutung dieser barbarischen Einrichtung......Ich bin sehr froh, dass ich meinen Kindern heute an der Grenze den Zweck nicht mehr erklären muss. Ich habe jetzt eben doch mehr Zeit, mir zurecht zulegen, was und wie ich diese Sachen erklären soll. Gerade da HILFT Ihre Seite ganz erheblich, da es die Grenze als solche ja nicht mehr gibt. Wir werden aber bestimmt einmal ein Grezmuseum besuchen.

Aber auch für mich, der ja die Kindeserinnerungen der Grenze in sich trägt, ist es geradezu eine Reise in die Vergangenheit, wenn ich die Bilder von Travemünde sehe. Dann ist es, als hätte ich gestern dort gestanden und die Bilder im Kopf wertden reaktiviert. Heute fotogrfiere ich selbst und schätze Ihre Arbeit sehr!!!! Von damals habe ich selbst leider keine Fotos... Ich danke Ihnen sehr und hoffe, dass die Seite weiterhin lange bestand hat.

Ich wünsche Ihnen alles Gute und weiterhin Erfolg



Sascha Knackert, Velbert
 

am 17.06.2008 um 18.40 Uhr
schrieb Ulrike Cámara geb. Hagen:
 
Sehr geehrter Herr Ritter, ich sitze in Mex.D.F. und habe mindestensweine Gaensehaut...!950 im Herbst schickte man mich durch den Wald bei Marienborn -zudem Zeitpunkt war ich acht Jahre alt-vorbei an einem umgekippten Bus. Ich hatte ziemlich Angst, wie man sich denken kann..Kam aber gut in der britischen Zone an(mit nur meiner Zahnbuerste als Begleitung).. und nun habe ich heute Ihre Fotos entdeckt und kann es kaum fassen, dass dieser Bus wirklich dort gewesen ist... Ich bedanke mich fuer Ihre Aufnahmen herzlichst!! Ulrike H. de Cámara
 

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am 26.04.2008 um 22.06 Uhr
schrieb teistler:
 
Grüß Gott zusammen.

Was ich hier gerade gelesen habe kann ich nicht so gelten lassen.Auf Befehl gehandelt,haben sich auch Nazis versucht heraus zu reden.Ich habe erst jetzt bei einen Klassentreffen erfahren,das 3 Klassenk. an der Grenze standen haben.Alle sagen mir sie seien froh,das in ihren Abschnitt niemand abgehauen ist und dies wird wohl die Mehrheit gewesen sein.Die drauf gehalten haben sind ja alle bloß auf Bewehrung verurteilt worden sie sollen aber sich wie ich es wo anders gelesen habe nichts Friedensverteitiger hinstellen.Niemand ist gezungen worden den Dienst an der Grenze zu machen.

Mich interessiert aber noch was ganz anderes was ist mit den Bildern der Genzaufklärer geworden ?

Ein Glück,daß das Geschichte ist,ich wünsche Euch trotzdem alles Gute in dieser schweren Zeit
 

am 03.04.2008 um 19.13 Uhr
schrieb meyer walter:
 
hallo herr ritter.war damals 3 jahre grenzsoldat in oibisfelde.auch ich könnte meinen teil dazu beitragen.wir handelten ausschlieslich auf befehl zu damaliger zeit.
 

am 02.04.2008 um 17.00 Uhr
schrieb Dr.Günter Flache:
 
Hallo Herr Ritter,ich bin in Hötensleben gross geweorden und habe als Kind die Grenze hautnah erlebt.

Intern -alse nicht für eine Veröffentlichung -habe ich als DVD

Erinnerungen aus dieser sehr bewegenden Zeit mit Zeitzeugen

erstellt.

Zeitraum etwa 1945 - 1952.

Ich habe bewusst auf eine politische Wertung verzichtet,da mir am Herzen lag diesen Zeitraum nicht in der Vergessenheit verschwinden zu lassen.

Falls Sie Interesse haben köntte ich Ihnen kostenlos eine Kopie zusenden.



Mit freundlichen Gruss

Dr.Flache

PS Ihr Buch intereessiert mich natürlich -habe erst im SWR heute davon erfahren.

 

am 14.03.2008 um 18.31 Uhr
schrieb hufmann-bartel:
 
sehr beeindruckende fotos -schon nach kurzer zeit bekommt mensch das gefühl -zum glück ist das vorbei ,es ist grausam -ich frage mich ob sie wohl auch ihre fotos in einer bielefeldausstellung zeigen würden-das fände ich gut

mich haben auch die heute damals bilder besonders berührt ...
 

am 07.03.2008 um 20.09 Uhr
schrieb Nils Schumann:
 
Ich bin sehr beeindruckt von Ihren Fotos, im besonderen über die Damals und Heute Bilder. Einfach super was Sie da geschaffen haben. Die Medien sollten viel mehr über diese positiven Veränderungen an dieser ehemaligen innerdeutschen Grenze und der Mauer berichten. Ich wünsche Ihnen viele Besucher auf Ihrer Seite und viel Erfolg mit diesen einmaligen Gegenüberstellungen. Viele grüße aus Coburg. Nils
 

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am 06.02.2008 um 16.00 Uhr
schrieb Welckenbach:
 
Hallo, durch Zufall bin ich auf diese Seite geraten, weil ich Infos zum neuen Reisepass gesucht habe. Die Bilder von Groß- und Altenburschla haben Erinnerungen geweckt, da ich als Kind oft meine liebe Oma in Großburschla besucht habe, bevor sie aus gesundheitlichen Gründen in den Westen zu einem Ihrer Söhne zog. Ich habe wieder die Bilder von der verriegelten Werrabrücke, den Hunden und Grenzern vor Augen. Als Kind hat man das natürlich nicht so verarbeitet, wie als Erwachsener. Auf jeden Fall hatte ich immer eine Menge Spaß und auch Freunde (Namen darf man ja wohl nicht so einfach nennen). Zum Glück ist der Grenzspuk nun lange vorbei und meine Familie und ich konnten etwas von der Welt sehen. Ich grüße hiermit alle Burschlaner. S. Welckenbach
 

am 05.02.2008 um 23.01 Uhr
schrieb Steffen:
 
super bilder habe bei den blankensteinbildern das haus meiner tante endeckt.
 

am 04.02.2008 um 14.16 Uhr
schrieb Heiko Stumpp:
 
Sehr geehrter Herr Ritter,



ich finde das gut was Sie dort an Bildern ausstellen..

in letzter Zeit fahre ich besonders viel über die ehem. grenze aufgrund meiner Ausbildung..In Rade habe ich mir die Reste der Grenze angeschaut..und war ganz beeindruckt. Ich halte mich sehr oft in Lübeck und in Wittingen auf,sowie bei Dömitz....

Können sie mir mitteilen wo dort und in nächster Nähe "Grenzreste" stehen... Ich habegehört das einer zwischen Ratzeburg und Gadebusch als Museum errichtet ist...?

Von mir gibt es auch ein großes Lob für Ihre Arbeit..Ich finde die Deutsche Geschichte ab 1871 sehr interessant...



Schöne Grüße aus Mecklenburg-Vorpommern....Heiko Stumpp..
 

am 27.01.2008 um 13.49 Uhr
schrieb Geert Bockstiegel:
 
Hallo Herr Ritter,

machen sie weiter so. Ich finde diese Seite sehr gut, es gibt immer wieder neues zu entdecken.
 

am 11.01.2008 um 23.32 Uhr
schrieb Wladek der Pole:
 
Noch etwas. Letztens habe viel Zeit geopfart fuer das Wissennachholen in der Hinsicht der D-DDR Gescichte. Selten habe die Gelegenheit die Deutschen hinsichtlich taegliches Lebensgestaltung zu kritisieren, aber muss ich ganz ehrlich sagen so viel Unsinn wie auf der www.grenztruppen-der-ddr.de/index.php habe lange nicht gehoert.
 

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am 08.01.2008 um 21.47 Uhr
schrieb Wladek der Pole:
 
Die Seite ist wirklich beeindruckend. Man muss sich dabei und dabei allerdings als Pole 3 Fragen stellen. Wie kommt es eigentlich dass der Mensch den anderem Mensch soviel Leid zufügen kann und zwar in der Folge Faschismus? Die 2 Frage wie ist das eigentlich möglich, dass die Söhne der V¹ter den Staheldraht unter Spanunng in Auschwitz durch SM-70 in so Kurze Zeit ersetzt haben und zwar gegen die Landsleute?. Und die 3-te Frage:Wie ist das, dass die Nation die so viele wunderbare Dinger in diese Welt erschaffen hat, auch gleichzeitig ebenso viele Grausamkeit. und in diesem Fall sich selber?
 

am 06.01.2008 um 19.07 Uhr
schrieb Boetcher.I:
 
Mich imponiert besonders, daß diese Fotos nicht von einem ehemaligen DDR-Bürger gemacht wurden, sondern von einem "Bundesbürger". Eigendlich will es doch noch kaum jemand wissen, wie es einmal war, oder?

Mich jedenfalls haben diese Bilder tief beeindruckt. Ich wünsche dieser Seite viele junge Besucher. I. aus HH
 

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